Zusammenfassung

Bei all unseren Gedanken um das richtige Training und die korrekte Ernährung, vergessen wir oftmals eine wichtige Komponente.

Es handelt sich um unsere Zielsetzung.

Heute möchte ich dir 3 Schritte geben, mit denen du sicherstellst, dass du deine Ziele in Zukunft erreichst.

Es handelt sichdabei um die folgenden Schritte:

- Schritt 1 – Ziele definieren

- Schritt 2 – Ziele fixieren

- Schritt 3 – Ziele messbar machen

Studien haben gezeigt, dass du die Chance auf die Erreichung deiner Ziele durch das beherzigen dieser Tipps sehr stark steigern kannst.

Schritt 1 – Definiere deine Ziele

Bestimmt hast du schon einmal von der Smartformel gehört, die sagt, du musst deine Ziele smart anliegen: spezifisch, messbar, aktionsorientiert, realistisch, terminiert.

Bullshit!

Deine Ziele brauchen keine Daten, Zahlen und Fakten. Deine Ziele brauchen Emotionen, die dich motivieren. Diese Emotionen sind Freude und Schmerz. Und noch eins: mache deine Ziele riesengroß und es geht erst mal gar nicht darum, ob du dieses Ziel erreichst. Es geht um den Prozess, um deine Reise, dein Weg dahin, um dieses Ziel zu erreichen. Weißt du, Menschen, die ihr Ziel erreichen, werden sehr schnell wieder unglücklich sein, weil sie erkennen, dass es nicht um die Erreichung des Ziels, sonderm um den Prozess dorthin ging.

Also, definiere deine Ziele riesengroß!

Schritt 2 – Fixiere deine Ziele

So, nun hast du deine Ziele definiert. Was nun? Jetzt kommt es darauf an, deine Ziele zu fixieren. Schreibe deine Ziele auf. Investiere jeden Tag wenige Minuten und schreibe deine Ziele in ein Buch. Ich selbst mache das auch. Ich nutze dazu ein Jounal, in dem ich meine Ziele täglich fixiere.

Die Universität Harvard hat in einer Studie herausgefunden, wer seine Ziele fixiert ist 10x erfolgreicher als diejenigen, die es nicht tun.

Nutze diese Erkenntnis und schreibe deine Ziele immer wieder auf, am besten täglich. Es ist nun einmal so, dass wir Menschen uns immer wieder an unsere Ziele erinnern müssen, sonst gehen sie im Tagesgeschäft verloren. Du kennst das bestimmt: du nimmst dir etwas vor und am Ende des Tages stellst du fest, es kam immer wieder etwas anderen dazwischen.

Deshalb fixiere deine Ziele täglich, nur so kannst du sie erfolgreich erreichen.

Schritt 3 – Mache deine Ziele messbar

Warum sollten wir unsere Ziele messbar machen? Es ist nun einmal so, dass wir sehr schnell unser Ziel aus den Augen verlieren. Irgendwtwas kommt dazwischen, irgendetwas ist plötzlich wichtiger. Um aber unser Ziel zu erreichen ist es von großem Nutzen, wenn wir unsere Ergebnisse messbar machen.

Mache einen wöchentlichen Check in. Am besten terminiere dir einen festen Tag in der Woche in deinem Kalender. Bewerte dich in einer Scala von 1-10 und frage dich: wie war meine Motivation, was war gut und was könnte besser werden, tracke deine Ernährung … usw.

Nimm dir diese Zeit und mache deinen wöchentlichen Review, mache deine Ergebnisse und Erfolge messbar. Wir brauchen diese Check ins. Investiere die paar Minuten, denn dann wirst du bestimmt erfolgreich sein.

Transkript

Guten Tag zusammen, mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Im heutigen Video soll’s mal nicht um Ernährung gehen, wir sprechen nicht über Trainingstechniken, sondern etwas, was meiner Meinung nach viel viel wichtiger ist: das Thema Zielsetzung.

Meiner Meinung nach auch das Thema, warum wir immer wieder scheitern. Ich gebe dir ein gutes Beispiel: Tja, Leute kommen zu mir und sagen: „Hey, ich will jetzt mit dir zusammen arbeiten.“ „Okay, was ist dein Ziel?“ „Ja, ich will abnehmen.“

Stell dir einmal vor, du würdest aufs Meer hinausfahren, Das wäre dein Ziel. Es wäre genauso, als würdest du in dein Boot einsteigen und würdest sagen: „Insel.“ Tja, wo kommst du an? Wo kommst du an? Wir sind unheiimlich schlecht darin, uns Ziele zu setzen und ich nehm mich da gar nicht aus. Und deshalb lass uns heute den einfachen Drei-Schritte-Prozess besprechen. Wie du dir Ziele setzt, an denen du garantiert ankommst. Okay, bist du bereit? Dann lass uns loslegen.

Okay, hier kommt Schritt Nr. 1 Definiere die richtigen Ziele.

Und jetzt verrate ich dir, eine Sache über Ziele. Ziele sind nicht dazu da, dass du sie erreichst. Das ist nicht der Sinn und Zweck eines Ziels. Kennst du, du kennst bestimmt die Smartformel oder? Hat dir bestimmt schon mal jemand erzählt, du musst deine Ziele smart anlegen, es muss spezifisch sein, es muss messbar sein, es muss – was ist das A – es muss aktionsbasiert sein, es muss realistisch sein und es muss terminiert sein. Und das lernen wir immer wieder. Wir müssen diese Smartformel anwenden. Nur dann können wir unsere Ziele auch erreichen.

Bullshit. Das ist Bullshit. Ziele sind nicht dafür da, erreicht zu werden. Nehmen wir mal das R raus. Realistisch. Ja, was ist für uns denn realistisch? Sind die Ziele, die uns wirklich motivieren, auch die Ziele, die wir jetzt gerade auch als realistisch betrachten? Meistens nicht. Ziele sind nicht dafür da, dass sie erreicht werden. Ziele sind dafür da, dass sie uns ziehen, dass sie uns emotional ziehen. Das sind Ziele. Und dafür muss dein Ziel keine Daten, Zahlen und Fakten enthalten. Dein Ziel braucht vor allen Dingen eine Emotion. Und es gibt genau zwei Dinge, die uns Menschen motivieren und das ist Freude auf der einen Seite und das ist Schmerz. Wir haben zum einen die Hinzumotivation, etwas das uns zieht und etwas, was uns wegdrängt von dem Schmerz, den wir im Moment empfinden. Und diese Freude und dieser Schmerz gehören mit in deine Ziele. Und dann sage ich dir noch eine Sache: deine Ziele, die müssen riesengroß sein. Gib dich nicht mit weniger zufrieden. Wenn du im Moment sagst, ich bin auf meiner Zufriedenheitsscala  - in welchem Bereich auch immer – sei es dein Körper, sei es deine finanzielle Situation, deine Beziehung oder irgendetwas, wenn du sagst, im Moment bin ich so Medium zufrieden, so auf einer 5 - 6, weißt du was, die Chance ist relativ hoch, dass auch deine Ziele einer 5 oder 6 entsprechen. Deine Ziele müssen riesengroß sein. Und scheiss mal drauf ob du sie erreichst. Weißt du, die Wahrheit ist, die Leute, die letztlich ihre großen Ziele erreichten, sind ganz schnell wieder unglücklich und sagen, „okay, und jetzt? War es das jetzt?“ Das sind die Leute, die plotzlich in einer Leere dastehen und feststellen, es ging gar nicht um die Erreichung des Ziels, Es ging um den Prozess dahin, es ging um die Reise zu meinem Ziel. Deswegen wähle deine Ziele ruhig riesengroß und bitte bitte bitte, sei dabei nicht realistisch.  Und wenn du gerade dabei bist, Ziele zu definieren, dann definiere doch bitte direkt auch deine intrinsische Ziele. Nimm keine extrinsische Ziele, nimm nicht irgendwas, was die Gesellschaft vorsieht, dir zu verkaufen, was wichtig ist: Denn wenn du einen hohen Status haben möchtest, dass brauchst du unbedingt dieses Auto, dann brauchst du unbedingt diese Wohnung.  Das sind nicht die Ziele, die dich motovieren. Denn – versteh mich nicht falsch – ich liebe Autos, ich finde Autos klasse, und ich bin der letzte, der wenn er das Geld hat, der sagt, ich würde mir nicht dieses Auto kaufen, ich würde mir nicht diese schöne Uhr kaufen oder sonst irgend etwas.

Nein nein nein. Aber das sind nicht die Ziele, die dich auf Dauer motivieren. Und es zeigt sich, dass die Menschen, die diese Ziele setzen und diese Ziele als Hauptziel setzen, das sind die Leute, die a) unzufriedener sind, wenn sie diese Ziele auch erreichen und b) die wesentlich unkonstanter in ihrer Zielerreichung sind. Deswegen, deine Ziele sollten immer intrinsisch motiviert sein, d. h. die Faktoren, um die sich dein Ziel drehen sollte, sind Sachen wie Energie: was habe ich davon, wenn ich jetzt abnehme? Was habe ich davon, wenn ich jetzt Muskulatur aufbaue? Wie fühle ich mich, wie beginne ich jeden Tag? Was ist mein Energielevel?

2. Sache: Familie, unsere Mitmenschen motivieren uns. Und oftmals sagen wir „ist nur meine Gesundheit. Okay. Ist halt so.“ Leider ist das so, leider denken wir ganz genau so. Aber wenn plotzlich ein Mitmensch krank ist, und wenn wir uns mal bewusst machen, welches Vorbild gebe ich denn gerade für mein Kind zum Beispiel ab? Dann sieht die Sache anders aus. Was – welche Rolle spielt deine Familie in deiner Zielsetzung? Oder aus was sie Beitrag. Kennst du diese Leute, mein Ziel ist money money money. Ich will verdienen verdienen verdienen. Und immer Geld Geld Geld. Und – das sind meistens nicht die Leute, die reich sind, sondern die Leute werden reich, die sich vor allen Dingen auf eine Sache konzentrieren: welchen Beitrag kann ich geben, welchen Wert kann ich der Gesellschaft geben. Und dann kommt das Geld ganz automatisch.

Okay, Punkt Nummer zwei.

Nachdem du nun die richtigen Ziele definiert hast, was solltest du mit diesen Zielen machen? Du musst sie fixieren. Weißt du, ich hab mal eine ganz interessante Studie gelesen: die Universität Harvard begleitet seine Absolventen und fragt diese Absolventen, bevor sie in die Welt entlassen werden, „hey, sag mal, was hast du denn jetzt eigentlich für Ziele?“ 84% dieser Absolventen sagten „so richtig konkrete Ziele kann ich nicht nemnnen“. 13% sagen „ja ich hab Ziele“ und nur 3% sagen, ich habe diese Ziele auch mal irgendwo schriftlich festgehalten. Und dann 10 Jahre später. Wieder die Universität Harvard, am Telefon der Absolvent. Alle werden befragt. Wieviel Geld verdienst du? Und es zeigt sich, die 13% Gruppe, die Ziele hat, hat doppelt so viel Geld verdienst als die 84%, die keine Ziele hatten. Dass die 3% Gruppe, die ihre Ziele auch schriftlich fixiert hat, 10x – 10x soviel Geld verdienst, wie beide anderen Gruppen zusammen. Und deshalb gehören deine Ziele aufgeschrieben. Und das bitte nicht nur einmal, schreib sie täglich auf. Nimm ein Buch, kauf dir ein Journal. Ich nutze hier dieses – selfjournal. Ich mach jetzt einfach mal ein bisschen Werbung.  Mmhh – und definiere deine Ziele, schreibe jeden Tag auf, was sind deine Ziele. Die Sache ist, wir Menschen müssen uns an Ziele erinnern. Denn du kennst das selber oder? Eem – du beginnst so einen Tag und ehe du dich versehen kannst, passiert so viel Scheiss um dich herum. Ich sags einfach mal so, so viel Scheiße um dich herum, die alles nichts mit deinen Zielen zu tun hat und deshalb vergessen wir unsere Ziele , vergessen das, was wir uns ursprünglich vorgenommen haben. Deswegen erinnere dich jeden Tag neu an deine Ziele. Mach das schriftlich. Das Niederschreiben von Sachen hat eine ganz andere Qualität, du musst viel mehr in die Tiefe gehen, wenn du einfach nur mal darüber nachdenkst.

Also, schnapp dir dein Buch und jeden morgen werden deine Ziele aufgeschrieben.

Punkt Nummer drei. Messe deine Zielerreichung

Wir müssen Sachen irgendwie messbar machen. Wir müssen messen können. Ob wir gerade noch auf dem richtigen Weg sind. Wenn wir das nicht machen, wenn wir diese check ins nicht haben, dann haben wir keine Möglichkeit, uns zu verbessern. Und wir stellen oftmals gar nicht fest, wie weit wir plötzlich wieder vom Weg abgekommen sind. Ich nehm jetzt einfach mal – du kannst das Ganze in verschiedenen Bereichen machen – aber ich nehm jetzt einfach mal das Fitnessthema. Du könntest eine grobe Einteilung nehmen, du könntest sagen: Training – Ernährung – Motivation. Bewerte dich jede Woche jeden Freitag. Und dieser Termin gehört bitte in deinen Kalender. Bewerte dich auf einer Scala von 1 – 10, wo du dich hinterfragst, wie hoch motiviert war ich denn diese Woche? Hab ich meine Trainingseinheiten gemacht, die ich mir diese Woche vorgenommen habe? Habe ich meine Kalorien getrackt, so wie ich es wollte? Bewerte dich oder nimm noch kleinere Scalierungen. Teil die Ernährung auf. Was ist mit den Süßigkeiten? Eem – habe ich meine Kalorien getrackt? Em, wie habe ich das gemacht, wie habe – was weiß ich – hab ich keine Kohlenhydrate nach 18 Uhr gegessen? Wenn du es so machen möchtest – bitte. Ist nicht das, was ich empfehle, aber, wähl von mir aus auch diese Einteilung. Aber mach die Dinge messbar. Denn nur dann hast du eine Chance, festzustellen, ob du wirklich noch auf dem richtigen Weg bist. Du brquchst einen wöchentlichen Check in. Am besten einen täglichen Check in. Mach ein Tagesreview für dich. Nur ganz kurz. Mein Gott, was sind fünf Minuten? Nimm fünf Minuten für das wichtigste Ziel was du hast. Und oftmals sind diese fünf Minuten, die es uns nicht Wert ist. Ich bitte dich: du sagst mir, das wichtigste Ziel, das ich in meinem Leben habe und dann sollen fünf Minuten es nicht wert sein? Hey, diese Zeit solltest du investieren. Ich finde das doch einen ziemlich guten Deal.

Und ich weiß, denn auch ich tendiere dazu, dieses Tagesreview hier in meinem Jounal nicht , weil ich denke, ich hab noch so viel zu tun, ich muss gleich zum nächsten Termin. Mein Gott, setz dir das in den Kalender, das ist ein festgeblockter Termin, ganz genau wie dein Training auch. Also, rein damit, jeden Tag, jede Woche. Schaun, hab ich meine Ziele erreicht oder nicht.

Okay, das sind ist der drei Schritte Pozess, ehem, ich gehe es noch mal ab: 1. Definiere die richtigen Ziele, fixiere diese Ziele schriftlich und der dritte Punkt, messe täglich, ob du deine Ziele auch erreichst.

Das war es zum Thema Zielsetzung. Wenn du übrigens Bock hast, mehr zum Thema Zielsetzung zu erfahren, aber nicht nur das, sondern auch konkrete Rezepte von mir zu bekommen, Trainingseinheiten von mir zu bekommen, oder alles drum und dran, damit du sehr sehr viel Körpergewicht in den nächsten Wochen verlierst, nicht nur Körpergewicht, ich hoffe auc Körperfett verlierst, ehem, wir werden dein Fett zum Schmelzen bringen. Dann gehe bitte jetzt auf stefancorsten.com/challenge. Wir werden denmächst eine Fat-burn-Challenge abhalten, wo ich dich mit allen nötigen Informationen versorge  und wir gehen die Themen Motivation – Ernährung  - Training gemeinsam durch und das Ganze ist komplett kostenlos. Stefancorsten.com/challenge. Ich würde mich freuen, dich an Bord begrüßen zu dürfen und ich sag für heute mal: Danke für’s zusehen. Wenn dir das Video gefallen hat, dann drück den Daumen hoch, hier im Chanel oder was immer . Wir sehen uns im nächsten Video wieder. Mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Bis dahin.