Transkription: Motivation Fitness – So motivierst du dich für dein Fitness Ziel

Ja, hallo zusammen, mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Weil das Wetter so schön ist, gibt es das heutige Video einfach mal mit meiner megacoolen Sonnenbrille. Und das heutige Thema des Videos ist Motivation, denn ich habe gestern eine Zuschrift bekommen von jemandem, der meinen Flexible Dieting-Kurs gelesen hat, und diese Person schreibt mir, dass sie immer so 2 bis 3 Tage schafft, die Makronährstoffe zu tracken und dass dann ihre Motivation nachlässt. Ob ich denn nicht Tipps für die Motivation hätte. Ja, ein Glück, habe ich. Und diese Tipps werde ich heute mit dir teilen.

Motivation: welche Gründe und welche Ziele setze ich

Ja, also erst mal müssen wir verstehen, dass Motivation immer einen Auslöser braucht, ne, also Motivation ist nichts, was einfach so auftaucht. Wodurch wird Motivation ausgelöst? Ich sage jetzt mal ganz übertrieben, wenn ich dir sagen würde, dass ich deine Familie töten würde, wenn du in einem Monat nicht 3 Kilo an Gewicht verlierst, dann bin ich mir zu 100% sicher, dass du dein Ziel auf jeden Fall erreichen würdest, diese 3 Kilo. Das heißt, der Grund muss stark genug sein. So, jetzt habe ich ihn also nach seinem Grund gefragt, und er hat mir dann gesagt, er möchte ein kompletterer Athlet werden und dafür muss er 5 Kilo abnehmen. Ja, und genau hier liegt der Fehler, den die allermeisten Menschen machen. Wir werden nicht durch objektive Zahlen motiviert. Wir werden nicht rational motiviert, sondern wir werden EMOTIONAL motiviert. Das heißt, das, was uns motiviert, ist ein Gefühl, und letztendlich lässt sich jede Handlung, die wir in unserem Leben durchführen, auf ein gewisses Gefühl herunterbrechen, was wir aus dieser Handlung beziehen wollen.

Motivation: Wie motiviere ich mich selbst, damit ich mein Ziel erreiche

Ja, also ich vergleiche das Ganze immer mit einem Elefanten und einem Reiter. Das stammt nicht von mir, sondern habe ich aus einem Buch. Der Elefant ist unsere emotionale Gehirnhälfte. Der Elefant ist unheimlich mächtig. Und der Elefant, der mag Gefühle. Der Reiter dagegen ist unsere rationale Gehirnhälfte. Und der Reiter, der steuert den Elefanten. Das kann der Reiter aber immer nur so lange machen, wie er genügend Willenskraft übrig hat. Statt zu versuchen, den Reiter zu motivieren, sollte ich versuchen, meinen Elefanten zu motivieren, denn der ist wesentlich mächtiger. Und den motiviere ich durch Freude oder Schmerz. Das bedeutet, die Fragen, die ich mir stellen sollte, sind: Welches Gefühl beziehe ich aus meiner Handlung? Welches Gefühl beziehe ich, wenn ich mein Ziel erreiche? Und ich sollte mir auch über den Schmerzaspekt des Ganzen klar werden, indem ich mich frage: Was passiert, wenn ich dieses Ziel nicht erreiche oder was passiert, wenn ich dieses Ziel jetzt wieder nicht erreiche, und welche Konsequenzen hat das für mein Leben? Und diese Konsequenzen wirklich bis zum Ende durchzuspinnen, den Schmerz so groß zu machen, dass du letztendlich so stark durch deinen Schmerz motiviert wirst in Kombination mit deiner Freude, dass einfach eine sehr hohe Motivation dann da ist.

Zur Motivation gehört auch eine gewisse Disziplin

Ja, und wenn wir schon hier beim Reiter und beim Elefanten sind, ich kann auch etwas mit dem Reiter machen, und zwar, haben wir ja schon gesagt, der Reiter, der kann nur so lange die Kontrolle über den Elefanten behalten, wie genügend Willenskraft vorhanden ist. Das bedeutet, ich kann versuchen, meinen Reiter zu entlasten. Es bringt nichts, meinen Reiter irgendwie zu motivieren, aber ich kann ihn entlasten. Und das mache ich, indem ich Willenskraft einspare. Ich habe ja in einem anderen Video schon über Disziplin und Willenskraft gesprochen. Das heißt, ich muss Gewohnheiten in meinem Leben aufbauen, die dem Ganzen förderlich sind und eine solche Gewohnheit ist auch das Tracken meiner Makronährstoffe. In dem Moment, wo ich das Tracken meiner Makronährstoffe zu einer Gewohnheit mache, da entlaste ich wiederum meinen Reiter und habe wieder freie Kapazitäten, damit dieser Reiter meinen Elefanten möglichst unter Kontrolle hält. Ja, und ich weiß, wie das selber bei mir ist, ne, man möchte sich irgendwie nicht so mit diesen Dingen auseinandersetzen, denn es ist ja schließlich auch so, dass irgendwo immer ein gewisser, ja, man möchte ja halt Schmerz vermeiden als Mensch, ne. Und es ist aber ganz ganz wichtig, sich diese Dinge einfach mal irgendwo aufzuschreiben. Denn in dem Moment, wo du es dir aufschreibst, da denkst du nicht nur darüber nach, sondern du musst wirklich in die Tiefe gehen. Und deswegen ist es so sinnvoll, diese Fragen schriftlich für sich zu beantworten, und dann die Entscheidung zu fassen, ist mir das Ganze es wert, diesen Aufwand zu machen? Und bei den allermeisten Zielen ist es so, DASS sie es dir wert sind.

Ja, das war so mein heutiger Take hier zur Motivation. Ich gehe jetzt in meine letzten Trainingstermine für heute, und wir sehen uns im nächsten Video. Mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Bis dahin.