Hast du auch immer wieder Hunger oder sogar Heißhunger auf Süßes während deiner Diät? Das kenne ich aus eigener Erfahrung, auch ich selber habe immer wieder in meiner Diät diese Phasen gehabt. Und natürlich mangelt es da auch nicht an guten Tipps und Ratschlägen, wie diese Attacken bekämpft werden können. Nun, ich verrate dir in diesem Bericht meine 5 Tipps, die garantiert funktionieren und dir wirklich helfen, deinen Hunger und Heißhunger während der Diät zu bekämpfen.

Tipp Nummer 1 –  deine Einstellung

Eine Diät fällt niemanden leicht, auch mir selbst nicht. Aber ich beobachte immer wieder zwei Typen von Menschen, wie so eine Diät angegangen wird. Zuerst sind da einmal die Personen, die gehen ihre Diät als Opfer an. Stöhnen, wie schwer sie es haben mit der Diät, weil sie auf so viele Dinge verzichten müssen oder immer wieder Hunger leiden müssen. Dann auf der anderen Seite die Menschen, die als Macher an die Sache herangehen. Die jeden Tag als eine Chance sehen, ihr Vorhaben zu realisieren, die sich immer wieder sagen, ich habe mich dafür entschieden, mein Gewicht zu reduzieren und ich komme meinem Ziel immer näher.

Eines ist aber ganz klar, niemand zwingt dich dazu, eine Diät zu machen, es ist ganz allein DEINE Entscheidung, Gewicht zu reduzieren. Es fällt niemanden leicht, die Diät durchzuhalten, aber es ist deine Entscheidung, ob du es machst und wie du an die Sache herangehst.

Tipp Nummer 2 – die Hungerphasen

Es gibt zwei Phasen in unserer Diät, in denen immer wieder Hunger oder Heißhunger auftreten werden. Das ist einmal am Anfang unserer Diät und einmal am Ende unserer Diät, wenn wir schon sehr viel Körperfett verloren haben.

Am Anfang einer Diät kommt es zu einer Hungerphase, da sich der Körper erst einmal umstellen muss. Da ist unser Magen, der es gewohnt ist, größere Mengen aufzunehmen. Aber ganz wichtig: unser Stoffwechsel. Er hat meistens eine Präferenz für einen unserer Energiesubstrate, das sind unsere Kohlenhydrate und unsere Fette. Das Kohlenhydrat ist der einzige Makronährstoff, der nicht essentiell für unseren Körper ist, das heißt, der einzige Makronährstoff, ohne den unser Körper problemlos überleben kann. Jetzt haben wir aber noch ein Organ, dass große Mengen an Kohlenhydrate anfordert, nämlich unser Gehirn. Unser Gehirn fordert die meisten Kohlenhydrate an und wenn es diese nicht mehr zur Verfügung hat, sendet es uns ein Signal und wir bekommen Hunger oder Heißhunger. Aber dies ist jetzt kein Grund zur Sorge. Unser Stoffwechsel gewöhnt sich daran und lernt, die Fette als Energiesubstrate zu nutzen. Aus den Fetten werden dann Ketonkörper gebildet und das Gehirn sendet keine Signale mehr, die zu Hunger oder Heißhungerattacken führen. Gib also deinem Körper Zeit, sich umzustellen. Diese Umstellung dauert ungefähr zwei Wochen.

Tipp Nummer 3 – Intermittierendes Fasten + Kaffee

Intermittierendes Fasten bedeutet, du verzichtest auf dein Frühstück und fängst erst mittags an zu essen. Den meisten Menschen fällt es leichter, vormittags auf eine Nahrungsaufnahme zu verzichten. Ein sehr guter Appetitzügler ist Kaffee. Wenn du also zu Kaffee greifst, wird es dir noch leichter fallen. Diese Methode klappt sehr gut, wenn sich dein Stoffwechsel umgewöhnt hat.

Intermittierendes Fasten wird folgenermaßen durchgeführt. Wenn du zum Beispiel täglich 1.500 Kalorien zur Verfügung hast, ist das auf drei Mahlzeiten aufgeteilt schon recht wenig. Wenn du aber nun auf dein Frühstück verzichtest und erst am Mittag mit deiner Mahlzeit beginnst, hast du diese 1.500 Kalorien noch komplett zur Verfügung und kannst so sehr gut in dem verbleibenden Zeitfenster bis zum Schlafengehen zurechtkommen. Viele meiner Klienten praktizieren diese Methode und kommen so sehr gut mit wenigen Kalorien über den Tag.

Tipp Nummer 4 – Eiweiß und Ballaststoffe

 

Eiweiß ist der Makronährstoff, der dich am längsten satt hält. Deswegen solltest du viel Eiweiß konsumieren. Gute Quellen für Eiweiß sind: Fisch, Fleisch, Eier, Milchprodukte oder Proteinpulver. Veganer greifen auf Hanf, Soja, Tofu, usw. zurück. Nimm also ruhig viel davon zu dir, denn es wird dich lange satt halten.

Bei der Wahl deiner Kohlenhydrate solltest du unbedingt darauf achten, dass du die richtige Wahl triffst. Wenn du also schon zum Frühstück nur Süßes isst, wird dein Blutzuckerspiegel sehr schnell in die Höhe schießen, aber auch genauso schnell wieder sinken und gerät so in eine Achterbahn. Achte deshalb, darauf, dass du deine Kohlenhydrate vor allem aus komplexen Kohlenhydraten beziehst, z. B. aus Haferflocken oder aus Lebensmitteln, die viele Ballaststoffe enthalten. Dein Blutzuckerspiegel wird dadurch viel konstanter gehalten und du kannst so Heißhunger weitestgehend vermeiden.

Tipp Nummer 5 – Kartoffeln

Iss mehr Kartoffeln. Nun, Wissenschaftler haben herausgefunden, dass Kartoffeln länger satt machen. Sie sind hingegangen und haben einen Sättigungsindex erstellt. Dazu haben sie Probanden verschiedene Lebensmittel gegeben und untersucht, wie lange bleiben sie von den jeweiligen Lebensmitteln satt. Dabei wurde festgestellt, dass die Kartoffel am längsten satt macht. Deshalb solltest du nicht auf diesen Sattmacher verzichten und Kartoffeln in deine Nahrung einbeziehen.

Diese fünf Tipps sollten dir also dabei helfen, deinen Hunger oder Heißhunger zu bekämpfen. Aber trotz allem solltest du dich auch hin und wieder einmal für deine Diäterfolge belohnen. Du musst nicht dauerhaft auf Süßigkeiten verzichten, denn das würde auf Dauer kaum gelingen, besonders, wenn du – so wie ich – sehr gerne Süßigkeiten isst. Belohne dich. Kaufe dir eine Tafel Schokolade mit 85% Kakaoanteil. Diese Bitterschokolade kannst du dann genießen und auf der Zunge zergehen lassen. So kannst du auch deinen Heißhunger auf Süßigkeiten stillen und hast dich gleichzeitig auch belohnt.

Transkription

In diesem Video kriegst du meine fünf besten Tipps gegen Hunger und Heißhunger in der Diät. Viel Spaß dabei.

Snickers, mmhh aahh süß, Snickers. Wenn du, genau wie ich auch, immer wieder unter Hunger oder Heißhunger in der Diät leidest, dann hast du dir wahrscheinlich schon alles zu diesem Thema hier auf YouTube angeschaut und wahrscheinlich kennst du dann auch schon die üblichen Tipps: einfach Zähne putzen, trink ein Glas Wasser, dein Körper verwechselt Hunger mit Durst und blablablabla.

Ich will ehrlich zu dir sein, die meisten Tipps haben mir persönlich nicht geholfen. Aber die Tipps, die mir selbst über die krassesten Diätphasen hinweg geholfen haben, die stelle ich dir in diesem Video vor.

Tipp Nummer eins: komm mal ein bisschen näher, wir müssen mal sprechen, noch ein bisschen näher, na, nicht so nah, bitte, bitte wieder weg, so ist gut. Weißt du, Diät fällt keinem von uns leicht. Ich beobachte aber so generell zwei Typen von Menschen, oder zwei verschiedene Mindsets wie so ein Vorhaben angegangen wird. Erstmal muss dir klar sein, niemand zwingt dich zu irgendwas. Den Entschluss, Gewicht zu verlieren, der stammt einzig und alleine von dir. Du musst überhaupt nichts. Und ich sehe die eine Art von Menschen, die gehen in das ganze Vorhaben schon komplett als Opfer rein. Die sagen: oh, ich hab’s so schwer, heute muss ich wieder Hunger leiden. Wie halte ich das nur durch? Ein weiterer Tag der Qual. Und auf der anderen Seite, da sind die Macher. Die sagen: hey, ich hab mich dafür entschlossen, das ist mein Vorhaben und ich bin heiß drauf, dieses Vorhaben in die Tat umzusetzen. Und jeder Tag ist eine Chance statt einer Qual. Ich habe jeden Tag die Möglichkeit, weitere Schritte hin zu meinem Ziel zu machen. Und genau diese Einstellung möchte ich auch dass du einnimmst. Es ist deine Entscheidung, Gewicht zu verlieren und wie ich schon gesagt hab, Diät ist für uns alle schwer. Es ist der Preis, den wir zahlen, aber es macht einen himmelweiten Unterschied, ob ich als Opfer an die Sache herangehe oder als Macher.

Tipp Nummer zwei. Weißt du, es gibt vor allen Dingen zwei Phasen in unserer Diät, wo immer wieder Hunger und Heißhunger auftreten werden. Und das ist einmal am Anfang unserer Diät und einmal am Ende unserer Diät. Nämlich dann, wenn wir schon total viel Körperfett verloren haben. Lass uns aber jetzt erst mal auf den Anfang schauen. Warum haben wir eigentlich am Anfang einer Ernährungsumstellung so viel Hunger? Ja klar, erst mal ist unser Magen natürlich auch noch größere Mengen gewohnt, aber eine weitere Tatsache spielt hier eine ganz, ganz wichtige Rolle. Dein Stoffwechsel, keine Sorge, ich wird dir jetzt hier keine Stoffwechselkur verkaufen, aber Fakt ist, unser Stoffwechsel hat meistens eine Präferenz für einen unserer Energiesubstrate. Was sind Energiesubstrate? Das sind unsere Kohlenhydrate und unsere Fette. Weißt du, das Kohlenhydrat ist der einzige Makronährstoff, der nicht essentiell für meinen Körper ist, das heißt, der einzige Makronährstoff ohne den mein Körper problemlos überleben kann. Jetzt gibt es aber ein sehr entscheidendes Organ in meinem Körper, was eigentlich ein sehr, sehr großer Anforderer von Kohlenhydraten ist und dreimal darfst du raten, wie dieses Organ heißt. Ja, vielleicht hast du es schon erraten, ja es ist natürlich meine Kopfhaut, nein, es ist mein Gehirn. Mein Gehirn ist der größte Anforderer von Kohlenhydraten und wenn es diese Kohlenhydrate auf einmal nicht mehr bekommt, dann wird es mir, ja was senden? Ein Signal. Ein Signal, diese Kohlenhydrate aufzunehmen und dadurch entsteht oftmals Hunger und Heißhunger. Aber keine Sorge, dein Stoffwechsel, der kann sich umstellen. Und sobald dein Stoffwechsel einmal gelernt hat, mit Fetten als Energiesubstrat zu hantieren und aus diesen Fetten dann Ketonkörper bildet, so dass unser Gehirn damit problemlos funktionieren kann. Danach fällt dieses Hungersignal weg, dann hast du nicht mehr diese Probleme. Gib deinem Stoffwechsel Zeit sich umzustellen. Wie lange braucht das? Das braucht ungefähr zwei Wochen.

Mein Tipp Nummer drei lautet: Intermittierendes Fasten plus Kaffee. ……………………. Intermittierendes Fasten bedeutet im Prinzip, du lässt ganz einfach dein Frühstück ausfallen. Und sagen wir mal, du hättest jetzt tausendfünfhundert Kalorien, die du normalerweise über deinen kompletten Tag konsumieren dürftest, was nicht viel ist. Wenn du jetzt aber in der ersten Tageshälfte nichts isst und erst mittags anfängst zu essen, dann stehen dir deine kompletten tausendfünfhundert Kalorien noch zur Verfügung und oftmals stellt man fest, dass es leichter ist, die erste Tageshälfte bis zum Mittagessen komplett ohne Nahrung zu verbringen, zumindest dann, wenn sich dein Stoffwechsel schon daran gewöhnt hat und wenn du zu Kaffee greifst. Kaffee ist ein sehr guter Appetitzügler.

Tipp Nummer vier: mehr Eiweiß und Ballaststoffe. Den Tipp wirst du wahrscheinlich schon gehört haben. Ich könnte ihn auch übersetzen mit „Friss weniger Schrott“. Eiweiß ist der Makronährstoff, der dich am besten satt hält. Deswegen, konsumiere Eiweiß und konsumiere viel davon. Fleisch, Milchprodukte, Fisch, Veganer essen Soja, Hanf, was es da nicht alles gibt. Aber iss viel Eiweiß. Eiweiß ist der beste Sattmacher, den du bekommen kannst. Bei der Wahl deiner Kohlenhydrate achte darauf, dass du deinen Blutzuckerspiegel nicht sofort in die Achterbahn hineinschießt. Wenn du also schon morgens deinen Tag mit einer Süßtüte vom Kiosk beginnst, dann machst du definitiv schon etwas falsch. Achte darauf, dass du deine Kohlenhydrate vor allen Dingen aus komplexen Kohlenhydraten beziehst, also zum Beispiel aus Haferflocken, aus Dingen, die viele Ballaststoffe enthalten, denn so wird dein Blutzuckerspiegel viel konstanter gehalten und das sollte es dir erlauben, Heißhunger weitestgehend zu vermeiden.

Tipp Nummer fünf: iss mehr Kartoffeln. Ja Kartoffeln, wirst du dich jetzt fragen, warum Kartoffeln. Es ist tatsächlich so, dass Wissenschaftler ein sogenannten Sättigungsindex erstellt haben und zwar sind die Wissenschaftler hingegangen und haben Probanden einfach Lebensmittel gegeben und haben untersucht, wie lange bleiben die Leute davon satt. Und jetzt rate mal, welches Lebensmittel davon am längsten satt gehalten hat. Klar, die Kartoffeln, Kartoffeln sind ein ausgezeichneter Sattmacher, auf den du auf gar keinen Fall verzichten solltest. Und hier noch ein Bonustipp für dich. Belohne dich einmal. Weißt du, jede Diät ist nur so gut, wie du sie auch langfristig umsetzen kannst. Und mir persönlich hilft es gar nichts, wenn ich mir alle Süßigkeiten oder alles, was ich mag, aus meinen Ernährungsplan rausstreiche. Deswegen baue dir eine Sache ein, die dich immer mal wieder belohnt. Das kann zum Beispiel ein Cheatmeal sein oder es kann auch etwas auf täglicher Basis sein. Und ich sage dir, was ich mache. Ich gehe hier zum Aldi, kaufe mir Moser Roth fünfundachtzig Prozent, ist eine fünfundachtzigprozentige Bitterschokolade und da habe ich jeden Abend eine Tafel von. Weißt du, die Bitterschokoladen kannst du sehr bewusst genießen, das ist nicht etwas, was du einfach so in dich reinstopfst, sondern es ist etwas, was du dir einfach auf der Zunge so richtig zergehen lassen kannst. Ja, dann nuckel ich so zwanzig Minuten an meiner Schokolade und danach bin ich wirklich extrem befriedigt. Nicht das, was du denkst, du Schwein.

Das waren meine fünf Tipps gegen Hunger und Heißhunger in der Diät. Und wenn du noch mehr Tipps haben möchtest und deinen Körper noch zweitausendsiebzehn auf die Startbahn zu einem gesünderen, fitteren und schlankeren Leben bringen möchtest, dann solltest du unbedingt mitmachen bei meiner Ten-Day-Fatburn-Challenge. Meld dich ganz einfach kostenlos an unter stefancorsten.com/challenge und ich wird dir ganz genau das zeigen. Ich hoffe, die Tipps waren hilfreich und es war auch etwas für dich dabei. Wir sehen uns im nächsten Video wieder. Mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Bis dahin.