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Kannst du abends schlecht einschlafen und liegst lange wach im Bett? Hast du schon vieles ausprobiert und es hat nicht funktioniert? Dann habe ich hier vielleicht genau das Richtige für dich. Meine 5 Einschlaftipps sind zwar ungewöhnlich, aber sie funktionieren.  Ich habe sie selbst ausprobiert. Ob sie auch für dich funktionieren, kann ich nicht sagen, probiere es einfach aus.

Als Ernährungs- und Fitnesscoach habe ich immer wieder bei meinen Klienten festgestellt, dass ein schlechter Schlaf Auswirkungen auf die Gewichtsreduktion hatte. Wer also schlecht schlafen kann, hat auch Schwierigkeiten sein Gewicht zu reduzieren. Deshalb habe ich mich auf die Suche gemach und habe diese Einschlaftipps für dich zusammengestellt.

Tipp 1 – Lichtmanagement

Es ist bewiesen, dass das Licht, dem wir uns aussetzen Auswirkungen auf unseren Schlaf hat. Das Ganze wird in zwei Phasen aufgeteilt. In der ersten Phase, also der ersten Tageshälfte sollte man sich dem Licht aussetzen, d. h. wir benötigen viel blaues Lichtspektrum, da es dem Körper signalisiert, es ist Tag, die Sonne scheint. Häufig haben wir aber das Problem, dass wir zu wenig von diesem blauen Licht abbekommen, da wir lange im Büro sitzen. Deshalb solltest du dich am Tag mindestens 30 Minuten der Sonne aussetzen. Wenn dies gar nicht möglich ist, kann eine Tageslichtlampe Abhilfe schaffen. Stelle sie einfach auf deinen Bürotisch und schalte sie für 30 Minuten ein, das reicht schon aus.

Ganz anders ist es in der zweiten Phase. In der zweiten Tageshälfte sollten wir uns möglich wenig dem blauen Lichtspektrum aussetzen. Aber es ist oft so, dass wir dann besonders viel davon abbekommen. Besonders am Abend, nach Sonnenuntergang sollten wir dies aber vermeiden. Aber durch unsere elektronischen Geräte, werden wir weiterhin dem blauen Licht ausgesetzt. Allerdings gibt es hier eine Lösung. Du kannst dir entweder eine rote Brille anschaffen (sieht allerdings etwas seltsam aus) oder du kannst dir für deinen Laptop ein Programm besorgen, das das blaue Licht eindämmt. Dieses Programm heißt f.lux. Für dein iPhone gibt es die Funktion „nightshift“. Die filtert ebenfalls das blaue Licht und das Display erscheint in orangenem Licht. Ich habe es ausprobiert und es hilft mir in jedem Fall.

Tipp 2 – Nimm ein Eisbad

Diese Methode erscheint erst einmal falsch, wir wollen ja schlafen und nicht wach werden. Es ist aber so, dass ein rapider Temperaturumschwung unseren Körper anregt, vermehrt das Schlafhormon Melatonin auszuschütten.  Du musst aber nicht direkt mit einem Eisbad anfangen, lass dir einfach kaltes Wasser in die Wanne laufen und setze dich so lange hinein, bis du anfängst vor Kälte zu frieren. Danach lege dich ins Bett und decke dich warm zu.  Du wirst erstaunt sein, wie schnell zu einschlafen kannst. Bei mir funktioniert das sehr gut.

Tipp 3 – Yantramatte

Diese Yantramatte ist im Prinzip eine Fakirmatte. Diese Matte hat ganz viele Kunststoffstacheln, die aber keine Verletzungen verursachen. Lege dich für ca. 20 Minuten darauf. Bei dieser Methode werden bestimmte Akkupunkturpunkte angesprochen, die dein Körpersystem herunterfahren. Normalerweise kannst du danach besser einschlagen. Bei mir hat es funktioniert und ich konnte wesentlich besser schlafen.

Tipp 4 – die 4-7-8 Methode

Bei dieser Methode handelt es sich um eine Atemtechnik. So wird sie ausgeführt: vier Sekunden einatmen, sieben Sekunden die eingeatmete Luft festhalten und dann acht Sekunden ausatmen. Das wird solange wiederholt, bis man einschläft. Da der Atem unser zentrales Nervensystem, bzw. unser zentrales Nervensystem unser Atmen beeinflusst, kann ich durch bewusstes Atmen mein Nervensystem in bestimmte Zustände versetzen. Ich kann dafür sorgen, dass mein Symphatikus oder mein Parasymphatikus aktiviert wird, je nachdem, ob ich mich hoch- oder runterfahren möchte. Ich habe bei dieser Methode bemerkt, dass man seinen Körper durch bewusstes Atmen herunterfahren kann.

Tipp 5 -  Honig mit Apfelessig

Dieses Einschlafmittel habe ich aus dem Buch: „Tools oft he titans“ von Tim Ferris. Dazu nimmst du Honig und Apfelessig und mischst das Ganze mit etwas Wasser. Es sollte dann kurz vor dem Schlafengehen getrunken werden. Ganz ehrlich, es schmeckt nicht so besonders und mir persönlich hat es nicht geholfen. Aber vielleicht ist es ja für dich genau das richtige Mittel zum schnelleren Einschlafen.

Vielleicht hilft dir ja einer meiner fünf Tipps für einen besseren Schlaf. Es sind etwas ungewöhnliche Empfehlungen, aber vielleicht verhelfen sie dir zu einem besseren Schlaf. Denn je besser du schlafen kannst, desto besser kannst du auch dein Gewicht reduzieren. Ich wünsche dir viel Erfolg mit diesen Methoden.

Transkript

Hast du es auch einfach satt, abends immer wieder im Bett zu liegen und zu merken, verdammt noch mal, ich kann einfach nicht einschlafen. Und hast du auch vielleicht schon die ganzen üblichen Tipps, die man überall so hört, ausprobiert und festgestellt, für dich funktionieren sie einfach nicht.  Dann hab ich heute fünf ungewöhnliche Tipps für dich, die ich selber auch ausprobiert habe.

Als Fitness- und Abnehmcoach weiß ich, wer schlecht schläft, hat nur eine sehr, sehr geringe Chance, auch wirklich abzunehmen. Und dann kann es wirklich frustrierend sein, wenn du merkst, das Gewicht geht einfach nicht von deinen Hüften runter. Ja, kommen wir jetzt direkt zu den fünf ungewöhnlichen Tipps für einen besseren Schlaf. Das sind alles Tipps, die hab ich für dich zusammen getragen, da bin ich teilweise durch verschiedene Länder gereist, hab mit unterschiedlichen Kulturen gesprochen, mit Ninjas, mit Powerrangern. Ich habe diese fünf einzigartigen  Tipps für dich zusammengetragen und das beste, ich hab sie direkt auch getestet und weiß, ob sie auch funktionieren oder nicht.

Tipp Nummer eins: Lichtmanagement. Es ist tatsächlich so, dass das Licht, dem wir uns aussetzen darüber bestimmt, ob wir am Abend gut schlafen können oder nicht. Dafür teilen wir das Ganze in zwei Phasen ein. In der ersten Tageshälfte brauchen wir viel blaues Lichtspektrum, denn das signalisiert unserem Körper, die Sonne scheint, es ist Tag, es wird Zeit, rauszugehen und aufzuwachen. Das ist blaues Licht. Und was macht es? Es leuchtet blau. Das Problem ist, viele von und kriegen viel zu wenig von diesem blauen Licht ab. Das hat damit zu tun, dass wir einfach viel zu viel im Büro hocken. Deswegen solltest du dich am Tag mindestens dreißig Minuten der Sonne aussetzen und wenn es gar nicht anders geht, dann kauf dir eine Tageslichtlampe, die stellst du dir auf deinen Bürotisch, machst sie an. Dreißig Minuten am Tag reichen, um entsprechend viel blaues Licht zu tanken. In der zweiten Tageshälfte dagegen sieht das Ganze anders aus. Hier ist normalerweise kein blaues Licht für uns vorgesehen. Und jetzt frage ich dich, wo kriegen wir am meisten blaues Licht ab? Ja, wir kriegen das von unseren elektronischen Geräten. Das ist das Problem. Wir kriegen viel zu viel blaues Lichtspektrum nach Sonnenuntergang und deswegen gibt es hier die Möglichkeit, dass du versuchst, das blaue Licht einzudämmen. Und das machst du entweder mit einer roten Brille, das lässt dich allerdings sehr komisch wirken. Ich habe so eine und ich kann dir versichern, das kommt nirgendwo gut an. Oder aber, du sorgst zu mindestens  durch die Nutzung von bestimmten Programmen dafür, dass du zum Beispiel das Licht an deinem Laptop in seiner Farbtemperatur absenkst, das heißt, die blaue Strahlung dort rausnimmst. Das kannst du mit dem Programm „Flux“ zum Beispiel machen, eh, f.lux, einfach runterladen oder auf deinen iPhone , da gibt es die Funktion nightshift, einfach draufdrücken und nach Sonnenuntergang wird entsprechend das Lichtspektrum so gedimmt, dass das blaue Licht entsprechend rausfällt.

Ich hab’s für dich getestet und ich kann dir sagen, es hilft. Ich hab das Gefühl, je mehr ich mich am Tag der Sonne aussetze, desto müder bin ich am Abend und wenn ich Programme wie f.lux oder nightshift oder auch meine orangefarbene Brille, wo meine Freundin immer sehr begeistert von ist, dann kann ich am Abend besser einschlafen.

Zweite Technik: Nimm ein Eisbad. Jetzt wirst du vielleicht denken, wie ein Eisbad? Ich will ja schlafen, ich will nicht wach sein. Ja, dachte ich auch. Es ist tatsächlich so, dass dieser rapide Temperaturumschwung in unserem Körper dafür sorgt, das entsprechend mehr Melatonin ausgeschüttet wird, das ist unser Schlafhormon. Ich würde dir empfehlen, nicht direkt mit Eis zu starten, mach einfach auf ganz kalt, lass dir ein Bad ein, bleib darin zehn Minuten sitzen, gerade bis zu dem Punkt, wo du anfängst mit den Zähnen zu klappern und dann gehst du raus. Danach dick einpacken, legst dich ins Bett und chrr… Ich hab’s aufprobiert und ich kann sagen, diese Technik funktioniert.

Die dritte Technik ist die sogenannte Yantramatte oder auch sleep induktionmat, je nachdem wie fancy man da werden möchte. Und das ist im Prinzip ein Fakirkissen, aber eine Matte, die rollst du aus und die hat ganz viele Stacheln. Das sind Plastikstacheln, und du verletzt dich auch nicht und es blutet auch nicht. Nur du siehst danach sehr, sehr seltsam auf deinem Rücken  aus und da legst du dich drauf und bleibst für ungefähr zwanzig Minuten liegen. Und irgendwie durch die Stimulation, mh, ich weiß es nicht, von irgendwelchen Akupunkturpunkten oder wie das Ganze auch immer  funktioniert, auf jede Fall fährt dein System dadurch runter und du kannst danach gewöhnlicherweise besser schlafen. Ja, ich hab so eine Yantramatte zuhause, du merkst schon, ich hab alles ausprobiert und ich kann sagen, die Yantramatte hilft und du kommst dir vor wie ein ziemlich cooler Fakir.

Nächster Hak für einen besseren Schlaf, die vier-sieben-acht Technik. Das ist eine Atemtechnik. Du gehst hin, viel Sekunden atmest du ein, sieben Sekunden lang hältst du deinen Atem und acht Sekunden atmest du wieder aus. Und das wiederholst du so lange, bis du einschläfst. Der Atem steuert unser zentrales Nervensystem, beziehungsweise unser zentrales Nervensystem steuert auch unseren Atem. Und ich kann dafür sorgen, indem ich bewusst atme, dass ich meinen Körper, beziehungsweise mein zentrales Nervensystem in bestimmte Zustände versetze. Das heißt, ich kann dafür sorgen, dass mein Symphatikus aktiviert wird oder aber mein auch Parasymphatikus aktiviert wird. Also. Dass ich mich entweder hochfahre oder runterfahre. Ja, funktioniert es oder nicht? Ich habe es ausprobiert. Ich schaffe es nicht, mich an diese vier-sieben-acht zu halten, ich krieg dann irgendwann Atemkrämpfe und japse einfach nur nach Luft, aber was ich festgestellt hab, durch bewusstes Atmen kann ich meinen Körper sehr bewusst runterfahren.

Die letzte Technik stammt aus dem Buch  Tools of the titans von Tim Ferris, kann ich jedem empfehlen, dort hat er als sein bestes Schlafmittel angegeben, Honig und Apfelessig, das Ganze mit einem bisschen lauwarmen Wasser mischen und entsprechend vor dem Schlafen trinken. Ich hab’s aufprobiert und außer, dass das Ganze tja, nicht ganz so lecker ist, hat’s bei mir persönlich nicht funktioniert.

So, wenn du nun also schon alles mögliche durch hast, dann lade ich dich ein, einfach mal diese fünf simplen Tipps auszuprobieren und ich  hoffe, dass du schon bald wieder besser schlafen kannst. Und wenn du bock hast, dass ich dich auf die Startbahn zu einem schlankeren und gesünderen Körper noch in diesem Jahr bringe, dann solltest du dir unbedingt meine zehn Tage Fettchallenge anschauen. Dafür gehst du einfach hier auf stefancorsten.com/challenge und kannst kostenlos einfach mitmachen. Du kriegst von mir jeden Tag Rezepte, du kriegst kleine workouts und du kriegst die besten Tipps und Tricks, um endlich nachhaltig Gewicht zu verlieren.

Wenn dir dieses Video gefallen hat, dann lass mir doch einen Daumen nach oben da, eh, abonniere meine Chanel doch gerne und wir sehen uns im nächsten Video. Mein Name ist Stefan Corsten von stefancorsten.com. Bis dahin.